Die Mitte
In der Mitte
bin ich die Leere,
das schwarze Loch –
und doch bin ich es nicht.
In der Mitte
bin ich das erste Einatmen,
das erste Ausatmen,
das Prana und das Chi.
In der Mitte
bin ich die Sommersonnenwende,
bin ich die Wintersonnenwende,
bin ich die Tag- und Nachtgleiche.
In der Mitte
bin ich das Ei und der Samen,
bin ich die Zelle und der Kern,
bin ich die Eine.
In der Mitte
bin ich die sieben Miasmen
und die zwölf Organe –
bin ich der Körper.
In der Mitte
bin ich die sieben Chakren
und die zwölf Meridiane –
bin ich die gewobene Energie.
In der Mitte
bin ich die sieben Leiber
und die zwölf Monate –
bin ich der Erdenzyklus.
In der Mitte
bin ich das Kybalion
und die zwölf Planeten –
bin ich
der universelle Raum.
In der Mitte
bin ich das Licht Gottes.
Ich bin golden.
Ich bin vereint.
Ich bin versöhnt.
In der Mitte
tanzen die Pole
um sie herum
und versöhnen sich in ihr.
In der Mitte
steht die Welt still,
steht mein Geist still,
ist meine Seele zu Hause.
In der Mitte
bin ich angekommen.

